Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Photovoltaikanlage am Gebäude zu installieren:
Ist das Dach des Hauses geneigt, kann zwischen der Aufdach- und
der Indachmontage der Solarmodule gewählt werden. Am
gebräuchlichsten ist die Aufdachmontage. Die Module werden
oberhalb der Dachhaut montiert. Dazu werden die Solarmodule
mit Metallkonstruktionen verschraubt, die an Dachhaken befestigt
sind. Der Vorteil der Aufdachmontage liegt darin, dass die
Dachhaut unverändert bleibt und weiterhin die Abdichtung übernimmt.
Die eleganteste Lösung ist die Indachmontage, denn die Solarmodule
werden in der Ebene der Dachhaut montiert und ersetzen
so Ziegel oder Dachplatten. Sie übernehmen damit die abdichtende
Funktion der Dachpfannen, weshalb die Installation aufwändiger
ist.
Hier werden die Solarmodule entweder schräg im optimalen
Winkel auf einer Halterung montiert oder flach als flexible
Bahnen dachintegriert verlegt. Die Aufständerung ermöglicht eine
optimale Ausrichtung nach Süden und ist besonders einfach zu
installieren. Die dachintegrierte PV-Anlage, ideal für leichte Dachkonstruktionen,
dient gleichzeitig auch zur Abdichtung.
Ein noch wenig erschlossenenes Potenzial stellen Fassadenflächen
dar. Gerade bei Sanierungsarbeiten oder im Neubau größerer Gebäude
bietet sich der Einsatz der Photovoltaik an. Im EEG ist
für Fassadenanlagen wegen des standortbedingten geringeren
Ertrages ein Vergütungs-Bonus von zusätzlich 5 Cent/kWh festgeschrieben.